Tweet Erfahrungen mit unserer Ausstattung
Erfahrungen mit unserer Ausstattung

Auf dieser Seite wollen wir beschreiben, was nicht so funktioniert wie geplant und wie wir damit umgegangen sind - jeder kann so selbst ableiten, was er daraus macht..

 

 

1.) Solarladeregler Outback

Unser Laderegler funktioniert im Grunde sehr gut. Leider springt der Kühlventilator dauernd an und da das Gerät direkt unter der Sitzbank installiert ist, nervt dieses Geräusch tagsüber schon sehr. Bei Temparaturen von 15 bis 20 Grad haben wir in Mitteleuropa im Sommer zwischen 19 und 21 Uhr Zyklen von 5 bis 8 Minuten, in denen der Ventilator des Outback jeweils circa 1 Minuten anspringt. Die Temparatur in dem Raum, in dem das Gerät sich befindet, beträgt dabei auch nur kanpp 25 Grad - gar nicht auszudenken, wie er sich verhält, wenn das Fahrzeug bei 40 Grad und voller Sonneneinstrahlung in den Tropen steht.

Lösung: Der Outback wurde vom Aufbauhersteller ausgetauscht. Zusätzlich wurde ein Schacht gebaut, der mittels eines Lüfters die Luft vom Outback und vom Victron Quadro entfernt und nach außen transportiert. Die Häufigkeit des Anspringes hat sich deutlich verringert. Ein Effekt des Lüfters, der Luft abzieht ist allersings nicht erkennbar. Der Outback springt immer noch an, wenn er hart arbeitet, um die Batterien zu laden. Für uns ein nicht tragbarer Zustand. Daher wechseln wir den Hersteller des Solarladeregelers und werden einen TriStar MPPT-Solarregler 60 A von Morningstar einbauen. Wir hoffen, dass dann bei sonst gleichen Bedingungen unser Lärmproblem gelöst ist.

Bislang funktioniert die Lösung mit dem TriStar sehr gut, allerdings konnten wir unter heißen Bedingungen noch nicht testen.

 

2) Mega-Klipp Halterungen für langstielige Gläser

Auch diese tun im Grunde, wofür sie gebaut sind: unsere Gläser halten darin sehr gut. Lediglich die vorgesehenen doppelseitigen Klebestreifen, die die Halterungen an der Wand halten sollen, sind bei uns nach ca. 3 Wochen wieder von der Wand abgegangen. Wir können Sie nicht als Befestigung für diesen Zweck empfehlen, da man sich nicht darauf verlassen kann.

Lösung: Wir haben die Klipps mit Sika festgeklebt und haben seitdem keine Probleme mehr. Rein optisch sehen diese Halterungen nicht so schön aus an der Wand, also hat Micha eine Verkleidung dafür gefertigt.

 

3) Idea Systemregale

Nach unserer ersten Testfahrt, die überwiegend auf Asphaltstrasse statt fand und nur wenige Meter Streck abseits der Strassen enthielt, mußten wir leider feststellen, dass die Regalkonstruktion unseren Bedürfnissen nicht gerecht wird. Durch die vielen kleinen Erschütterungen lockerten sich die geschraubten Regalverbidungen, die Böden der Normboxen beginnen auszubrechen, obwohl wir noch gar nicht alles geladen hatten, was wir später mitnehmen müssen. 

Lösung: Wir haben ein Regal aus Edelstahl (bisher Aluminium) erstellen lassen, welches nicht geschraubt, sondern geschweißt und an Ober- und Unterkante mit Sikaflex verklebt ist. Die dazu passenden Boxen haben verstärkte Böden.

 

4) Wasserleitungssystem

Nach wenigen Wochen Nutzung begann unser Wassersystem unangenehm zu riechen. Wir konnten trotz diverser Reiniger keine Besserung erzielen (IO-Biofimentferner, MultiMan Black-Box). Dabei stellten wir fest, dass der IO Biofilmentferner sehr stark die Kupferrohre angriff, obwohl wir das Mittel nur etwas 20 Minuten haben einwirken lassen. Darüber hinaus hatten wir irgendwann einen Wasserschaden, der wohl auf die verwendeten Plastikschläuche als Material zurück geführt werden konnte.

Lösung:

Das gesamte Wasserleitungssystem wurde ausgetauscht gegen metallummantelte Wasserschläuche. Momentan ist kein schlechter Geruch/Geschmack mehr vorhanden. Wir werden zudem den Biofilmentferner nicht mehr nutzen und uns auf die Produkte von MultiMan konzentrieren.

Auch das war nichts, aus diesen Schläuchen schmeckte das Wasser nach Gummi und schäumte außerdem...Daher wurde das gesamte Wassersystem nochmals gewechselt auf metallummantelte Silikonschläuche von Lindner. Geschmack ist nun sehr gut und es schäumt auch nichts mehr.

 

5) Hardcases der Fahrräder

Bei der Testfahrt viel uns auf, wie mühsam es ist, unsere Fahrräder aus dem Fahrzeug und wieder hinein zu bringen.

Lösung

Damit wir nicht Gefahr laufen, sie nicht zu nutzen, haben wir jetzt statt der wirklich guten und stabilen, aber eben auch klobigen und schweren Flightcases für die Montegues passende Softcases gekauft. Die Fahrräder sind genauso sicher zu verzurren, lassen sich leichter einpacken, im Staufach verstauen und wieder herausholen. Die Kilos weniger merkt man deutlich, bei der Enge des Wohnmobils aber noch mehr das gewonnene Volumen beim Handling des Ein- und Auspackens. Lediglich die Ebenheit der Hardcases, die es erlaubt haben, etwas anderes oben drauf zu legen, ist nun nicht mehr gegeben.

Darüber hinaus haben wir festgestllt, dass Michaela immer mal schnell ein Fahrrad braucht, sei es, um durchs Dorf zu fahren, an dem wir gerade vorbei kommen, sei es, um die Strecke vor uns abzufahren. Dazu dauert es immer noch zu lange, das Mountainbike auszupacken. Daher hat sie jetzt hinter dem Beifahrersitz ein Bromton, welches in 30 Sekunden nach unten befördert und einsatzbereit ist.

6) Frischwasser fassen

Wir haben uns viele Gadanken darum gemacht, auf welche Weise wir schnell an Wasser kommen, um unseren Tank zu füllen und einige Adapter gefertigt. Auf der Testfahrt stießen wir aber auf ein blankes Metallrohr, aus dem Wasser schoss. Hierfür haben wir nun einen eigenen Adapter gebaut, den wir aber noch nicht getestet haben. Die Wasserdiebe, die es zu kaufen gibt, haben leider nicht die richtigen Durchmesser und sind für unsere Bedürfnisse zu klein.

7) Nachfluss des Diesels bei den zusammengeschlossenen Tanks

Hier besteht derzeit das Problem, dass der Diesel aus dem hinteren Tank erst dann schnell nachläuft, wenn man beide Tankdeckel öffnet und die Tanks so belüftet. Dies ist ärgerlich, da die Tankuhr momentan keine verlässlichen Werte zeigt und wir immer mal eine Pause machen müssen, die es eigentlich nicht bräuchte.

Lösung:

Eine Lösung für das Problem findet unsere Werkstatt beim nächsten Besuch. Ich werde anschließend hier berichten, was getan wurde und wie es funktioniert.

 

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