Sri Lanka

Sri Lanka 14.1.-23.1 2011

 

Fazit Sri Lanka Kurz Reise 2011

 

Reiseführer

Straßenkarte 1:300.000 war ausreichend, wenn auch nicht wirklich gut. (vom Autovermieter und Nelles- beide waren etwas unterschiedlich)

Nelles  Sri Lanka - sehr dürftig

Rough Guide- etwas besser

Loose Reisehandbuch wird gerade neu aufgelegt- ist bestimmt viel besser

 

Nationalparks

Hohe Eintrittsgebühren für Ausländer im Vergleich zu den sonstigen Kosten im Land

 

Sicherheit

Ich habe mich immer sehr sicher gefühlt

 

Polizei:

Ist immer präsent in jedem Ort.

Interessiert sich nicht für Touristen, war immer freundlich, verteilt normale Strafzettel an Einheimische

( offensichtlich Helmpflicht ). Kein Einschreiten bei Verkehrsverstößen wie Überfahren durchgezogener Linien ( im Gegensatz zu Thailand)

 

Rauchen

Rauchen in der Öffentlichkeit ist verboten. Zigaretten dürfen wohl auch nicht eingeführt werden.

 

Verkehr / Mietwagen.

 

Für mich war der Straßenverkehr kein Problem. Ist man Linksverkehr gewohnt, muss man sich nur darauf einstellen, dass alle Verkehrsteilnehmer ( auch Tiere ) absolut unaufmerksam sind.

Hunde schlafen wie tot direkt an der Straße, nichts vertreibt sie. Aus Einfahrten wird ohne zu schauen auf die Straße aufgebogen. Man überholt immer und überall -egal ob Kurve, Kuppe oder durchgezogene Linie.. Wenn es eng wird, hupt man. Dann passt es schon. Notfalls scheren Überholende bevor es kracht wieder ein. Fußgänger weichen nicht aus. Überall Kühe.

Am rücksichtslosesten fahren die Busfahrer auf der Strandstraße A2

Auf kleineren Straßen geht es geruhsamer zu.

Nachts sollte man nicht fahren. Viele sind ohne Licht unterwegs. Ortsnamen findet man dann nur noch schwer. Mit einer  Kombination aus Straßenatlas, gutem aufmerksamem Beifahrer und Kompass findet man überall hin- wenn auch manchmal mit Umweg.

Die Straßen sind meist  gut. Man kommt oft nur langsam voran.  A-Straßen müssen nicht breit und  gut sein, B und C-Straßen nicht schlecht -.man sollte es ausprobieren und sich überraschen lassen.

Ich würde immer wieder einen PKW mieten !

 

Tanken:

Gutes Tankstellennetz. Kreditkartengeräte funktionieren oft nicht ! also Bargeld parat haben

 

Orientierung

 

Ein Kompass leistet gute Dienste.

Ortsnamen findet man auf den Schildern von Geschäften ( Name + Adresse). Aufmerksame finden auch Ortsschilder und Straßennamen.

 

Autovermieter

SR Rent a Car gebucht über Car del Mar ( guter Versicherungsschutz bei Buchung von Deutschland aus)- mit Einschränkungen zu empfehlen

 

  • Der Beauftragte der Autovermietung erwartete mich nicht zum vereinbarten Zeitpunkt am Flughafen. Er kam über eine Stunde zu spät. Ich mußte ihn noch dazu mehrmals antelefonieren. Die Daten der Ankunftsmaschine waren bekannt. Es gab keine Flugverspätung.

 

  • Das angebotene Fahrzeug hatte 190.000 km. war innen und außen sehr schmutzig, die Stoßdämpfer waren völlig defekt, der Tank war komplett leer (Nadel UNTER roter Markierung).

 

  • Nach einiger Diskussion wurde mir ein anderes Fahrzeug in Aussicht gestellt. Dazu wurde ich durch den Angestellten nach Colombo Stadt (wo ich gar nicht hin wollte) gefahren. Das Fahrzeug stand in einer privaten Garage. Die Versicherungsunterlagen im Fahrzeug, die persönliche Ausstattung mit Schonbezügen usw. machte auf mich den Eindruck, dass es sich um ein Privatfahrzeug handelt. Diese Fahrzeug war akzeptabel ( Tank 3/8 voll- 30.000 km)

 

  • Die Formalitäten wurden auf dem Kofferraumdeckel erledigt. 25 Euro für den benötigten Sri Lanka Führerschein  wurden nur in Bar akzeptiert, was mir vorher nicht bekannt war. Ein Geldautomat war nicht in der Nähe. Man muss bei Buchung den internationalen Führerschein an den Vermieter mailen ! Dieser kümmert sich um die örtliche Fahrerlaubnis, die ein Jahr gültig ist.

 

  • Die Fahrzeug Übernahme verzögerte sich um 3,5 Stunden. Ich befand mich am Ende 1 Stunde Fahrzeit entfernt von meiner Reiseroute mitten in Colombo.

 

  • Da der Vermieter keine Station am Flughafen hat, musste ich eine exakte Rückgabeuhrzeit vereinbaren. Als Treffpunkt wurde nicht der Flughafen /Parkplatz vereinbart, sondern die Haltezone vor dem Terminal, was die Rückgabe sehr erschwerte.

 

Besonderheiten

 

Ein leichtes Kopfschütteln in Form einer liegenden Acht bedeutet: OK,  gut , ja - In Ordnung 

Ein Kopfschütteln als NEIN sollte man vermeiden, es wird oft missverstanden!

 

WC bei Tankstellen oder Food-City (rotes Schild- in jeder gößeren Ortschaft- klimatisiert  )

 

Geld

Überall Banken mit ATM

 

Essen:

 

Man sollte immer vorher den Preis erfragen.  Reis und Curry, mit verschiedenen Gemüsen gibt es sehr günstig in kleinen Restaurants (ohne Touris), ebenso Roti mit Soßen (alles unter einem Euro- Stand 2011)

Auf Märkten gibt es Obst und Gemüse. Keine fertigen Speisen wie in Thailand

 

Unterkünfte - Tangalla

 

Ganesh Garden- Tangalla ( bedingt zu empfehlen)- etwas außerhalb gelegen

gebucht über Go Lanka ( sehr zu empfehlen ) www.go-lanka.de

 

Die Reservierung war (erst einmal) nicht bekannt. ( Fehler vom Hotel)

Dann fand man die Emails von Go Lanka und gab an, man hätte sich verlesen und gedacht,  dass die Reservierung für Februar wäre.

Der Preis würde nicht stimmen. Es wäre Hochsaison und das Zimmer würde mehr kosten. Nach etwas Diskussion wurde der Preis akzeptiert.

Es wurden 10 % Service Charge auf den Zimmerpreis erhoben, was man erst auf einem Schild auf dem Zimmer erfuhr.

Das angebotene Zimmer ( 1. Stock am Eingang) lag neben einer Baustelle. Es gab große Lärmbelästigung. ( auch Sonntags)- die anderen ebenerdigen Holz Bungalows waren sehr schön!

Der Müll wurde direkt hinter dem Zimmer verbrannt - vor dem Hotel ( Fenster in diese Richtung ). Es gab große Geruchsbelästigung.

Ein leiseres Zimmer wurde angeboten, das wäre aber erheblich teurer gewesen. Es hätte auch angeblich kein warmes Wasser ( was gelogen war, wie sich in Gesprächen mit Gästen herausstellte)

Warmes Wasser gab es an den ersten beiden Tagen nicht. Der Manager meinte wir müssten es etwas länger laufen lassen, was aber keinen Effekt hatte. Zeitweise gab es gar kein Wasser aus der Warmwasserleitung.

Zimmerservice gab es nur alle 3 Tage

Der Balkon hatte keinen Meerblick wie angegeben

Schnorcheln ist wegen Wellengang nicht möglich., baden nur schwer möglich wegen Felsen

Restaurant ist sehr schön gelegen- Essen ist ok.

Am schönen Strand gibt es Liegen und Hängematten.

Ich bin nach 3 Tagen abgereist. Man wollte 15% der restlichen Tage- Vermittlungsgeühr an Go Lanka, was jedoch durch ein Telefonat mit Go Lanka nicht nötig wurde.

Die Zufahrt zu Ganesh Garden ist bei schlechtem Wetter wahrscheinlich für einen normalen

Miet -PKW nicht möglich.

Lucky Star  Tangalla etwas außerhalb gelegen  wie Urlaub bei Freunden

http://luckystar-srilanka.de/

liebevoll von den Deutschen Ursula und Werner geführtes ,sehr familiäres Haus

Viele deutsche Stammgäste, auch Langzeitgäste ( Rabatt möglich)

Man geht auf die Wünsche der Gäste ein- was möglich ist, wird gemacht!

Man ist sehr flexibel ( Essen, länger auf dem Zimmer bleiben )

Man muss Hunde mögen- es gibt 4 davon + 2 Katzen. Diese sind aber nicht aufdringlich und nicht laut

Rauchen gestattet - der Hausherr raucht selbst

Schöner terrassenförmiger Garten mit Liegen un Salzwasserpool

Klippenstrand.- schöne Badestrände in wenigen Minuten zu erreichen.

Toller Ausblick- nachts Glühwürmchen

Gut funktionierende sanitäre Anlagen

Man ist nicht direkt in Tangalla selbst. Man benötigt immer ein Fortbewegungsmittel (außer zum Strand- ruhige Lage.

Ausflüge werden organisiert, falls gewünscht

Halbpension 49 Euro , mit reichhaltigem Frühstück 35

 

Palm paradise cabanas

http://www.palmparadisecabanas.com/

In der gleichen Straße wie Lucky Star ist die von Deutschen geführte, große, gepflegte Anlage Palm Paradise Cabanas. Holz Cabanas sind über ein weitläufiges Gelände verstreut. Die Cabanas sind nett eingerichtet und liegen recht weit auseinander. Der  Badestrand grenzt an das Gelände an. Am Strand gibt es kleine Gastronomie. Nicht so familiär wie Lucky Star. Gäste, mit denen ich gesprochen habe, waren sehr zufrieden. Ich würde dies immer Ganesh Garden vorziehen. Auch für längeren Aufenthalt geeignet. Allerdings kostet Halbpension 55 Euro (über Go Lanka 55$ + 10 %).

 

Andere

Viele nette und günstige Guest Houses gibt es an der Strandstraße im Ort (wenig befahren, netter Strand) z. Bsp. Star Fish Beach Cafe- allerdings eher für einen Kurzaufenthalt und/oder Backpacker.

( 10 $ )

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Beginn Reisebericht

Sri Lanka Airlines, FFM 1430 ab, Colombo 4:30 an. Mietwagen über Car del Mar (D) Vermieter SR (Colombo), 8 Tage 300 mit Vollkasko, Limousine Größe 2. Per Mail muss der int. Führerschein zu SR geschickt werden, die beim hiesigen Automobilclub eine für ein Jahr befristete nationale Fahrerlaubnis beantragen (gesetzlich vorgeschrieben). Die 25 Euro hierfür sind vor Ort in Cash zu entrichten.

Kostenlose Sitzplatzreservierung, umfangreiche Menüvorwahl, Karte: Nelles, 1:500k, Reiseführer wird zurzeit neu aufgelegt.

 

Noch im Flieger erhält man eine Einreisekarte zum Ausfüllen. Die Formalitäten am Flughafen werden schnell erledigt, ein Visum für einen kurzes Urlaub ist nicht notwendig.

In der Eingangshalle sollte eigentlich der Mietwagenveranstalter auf mich warten. Nachdem mehrere Angestellte anderer Reiseveranstalter für mich in der Agency angerufen hatten, kam mit Verspätung von 90 Minuten ein Angestellter der Vermietfirma SR mit unserem Mietwagen vorgefahren. Das Auto hatte 190000 km und defekte Stoßdämpfer  und war bestenfalls eine Schrottschüssel. Während der kurzen Diskussion erfuhr ich, dass das Office erst um 0800 öffnet. Da ich mich weigerte, dieses Auto zu akzeptieren, wurde ich nach Colombo gefahren und übernahm dort einen neueren, ordentlichen PKW. Er stand in einem Privathaus, ob es ein Mietwagen ist, wage ich zu bezweifeln. (Sehr dubios)

 

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Gegen 0830 starte ich dann endlich. Der Linksverkehr ist bei weitem nicht so chaotisch wie sein Ruf. Es wird halt viel mit Hupe gearbeitet.

Ich fahre auf der Küstenstraße bis Panadura und biege dort auf die A8 ins Landesinnere Richtung Radnapura ab.  Ab hier fahre ich weiter auf der A4 bis Palmadulla, von dort Richtung Südosten auf der A18. Die Straßen sind sehr gut. Wenn man den Ortsnamen übersieht, orientiert man sich an den Adressnahmen der Läden längs der Straßen, diese beinhalten den Ort. Immer wieder sehe ich Teeplantagen, in einer kleinen Stadt kreuzt ein 2 Meter langer Waran die  Straße und hält den Verkehr auf.

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Ich finde bei Pallebedda eine große Tempelanlage (Sankapala Viharaya) in den Felsen gehauen, die kostenlos betreten werden darf.

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In jeder größeren Ortschaft gibt es unter anderem eine Lebensmittelkette namens Food City mit eigenen Parkplätzen und einer Toilette. Um den Kilometer 58 herum esse ich für 130 Rupien p.P. Reis mit 5 verschiedenen Currys. Außerdem besuche ich einen Markt und kaufe Gewürze. Auf dem Markt (im Gegensatz zu Thailand) gibt es nichts zu essen.

An der Küste angelangt fahre ich bis Tangalla und finde ohne Probleme das bereits über GoLanka reservierte Guesthouse Ganish Garden. Übernachtung 30$.  Die Zufahrt ist unbefestigt und stellenweise schlammig. Meine Reservierung wurde leider vergessen, so dass ich Glück habe, noch eine Unterkunft zu bekommen. Die kleine Anlage liegt nett an einem recht einsamen Strand, wobei das Meer nicht zum Baden geeignet ist. Mit Kanus kann man die nahe gelegene Lagune befahren.

Leider befindet sich direkt neben dem Bungalow eine Baustelle, alle anderen Bungalows sind belegt.

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Ich schaue mir den Strand an und finde etwas weiter entfernt eine Bademöglichkeit mit immer noch starker Brandung.

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Abends fahre ich nach Tangalla und esse dort direkt im Zentrum bei einem Inder verschiedenen Roti mit Soßen.

 

Sonntag, 15.1.2011

Die Bauarbeiter wecken mich. Das Frühstück (Tee, Kaffee, Toast, Butter, Marmelade, Rührei und ein Stück Ananas für 395 Rupien) gibt es im schönen kleinen, offenen Restaurant am Strand. Anschließend fahre ich nach Tangalla und suche eine Ersatzunterkunft. Ich werde fündig im Lucky Star auf einer Klippe. (HP = 55 Euro Cash, ohne Abendessen 35) In der Nähe des Blow Holes bei Kuda Wella besichtige ich  einen farbenfrohen Fischereihafen. (25 R pro Person).

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Das Blow Hole ist eine Touriattraktion, ich lasse es links liegen.

Auf der Rückfahrt kaufe ich an der Straße Obst (2 Mangos, 1 Papaya und ca. 12 Bananen) fßr 100 Rupien. Ich lasse den Tag am Strand ausklingen. Der Cocktail, den es im Restaurant gibt, ist nicht zu empfehlen.

 

Montag, 16.1.2011

Nach dem Frühstück im Restaurant am Meer fahre ich über die A2 und A18 zum Uda Walawe NP. Kurz vor dem Parkeingang fährt man direkt am Stausee entlang und kann dort viele Vögel (Nimmersatt, Reiher) beobachten. Der Eintritt in den NP kostet für 2 Personen 5500 Rupien, eine Jeeptour, die man dort problemlos anmieten kann, 2500 für 2 Personen (2,5 Stunden). Ich entscheide mich wegen des hohen Eintrittspreises dagegen.  Ich fahre statt dessen  am Rand des NP Richtung A2 weiter, am Zaun stehen immer wieder Elefanten und warten darauf, dass sie mit Bananen gefüttert werden.

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Der Zubringer zur A2 wird zurzeit ausgebaut und ist eine einzige Baustelle, durch die man jedoch gut fahren kann.

Südlich an der A2 befindet sich das Wirawila Sanctuary. Auf einer kleinen, nicht geteerten Straße fahre ich in das Gebiet hinein. Es ist ein wundervoller Ort, um Vögel zu beobachten.

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Die Salzgewinnungsfelder bei Hambantota stehen unter Wasser. Um Hambantota werden diverse neue Straßen gebaut. Kurz nach Ambalantota esse ich ein leckeres einheimisches Buffet (2 Sorten Reis+6 Sorten Gemüse und Soßen+ Fisch für 250 pro Person.

Nach Kivula biege ich auf kleinen Straßen in das Kalametiya Bird Sanctuary/Lagune ein.

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An der Küste befindet sich der kleine Ort Kahandamodara. Mit einem kleinen Hafen und riesigen Felsen vor dem Strand.

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Die Strände sind sauber und menschenleer. Vermutlich würde man Unterkünfte finden. Mein Loop führt mich bei Rana auf die A2 zurück  Ich gehe noch baden und abends in der Stadt in einem Seafood Restaurant essen. Die Qualität ist nichtssagend, Preise 830 für 2 Personen (Tunasteak und Garnelen).

 

Dienstag, 18. Januar 2011

Gleich beim Sonnenaufgang unternehme ich eine wirklich schöne Fahrt auf der Lagune, es gibt jede Mange Warane und Vögel zu sehen.

Ich frühstücke die  frischen Früchte mit eigenem Tee und check anschließend aus..

Beim Bezahlen ergeben sich folgende Besonderheiten:

Der Zimmerpreis, den der Veranstalter GoLanka mir bestätigt hat, stimmt nicht mit dem aktuellen Preis überein, den das Ressort verlangt. Trotz Baustelle und kalten Wassers sollten 15% Vermittlungsgeühr für die verbleibenden Tage durch mich erbracht werden. Dies wurde gekärt durch ein kurzes Telefonat mit GoLanka. Nicht bekannt war mir, dass grundsätzlich auf alles eine Service Charge von 10% erhoben wird - und das, obwohl das Zimmer nur alle 3 Tage gereinigt wird!

Somit zahle ich nach Diskussion den mit GoLanka vereinbarten Preis zzgl. 10 % auf Zimmer und Essen.

Neu checke ich ein im Lucky Star (www.luckystar-srilanka.de). Das Haus wird von einem deutschen Ehepaar nach deutschen Maßstäben geführt.  Die Übernachtung mit Frühstück kostet 35 Euro, mit Abendessen (für 2 Personen) 49.

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Ich verbringe den Tag am Pool und am Strand der nahe  gelegenen Palm Paradise Cabanas. Das Meer ist grundsätzlich rau, trotz des Sandstrandes.

 

Mittwoch, 19.1.2011 (Feiertag w/ Vollmond -Poyafest)

Nach einem leckeren Frühstück besuche ich den Markt in Tangalla. Es wird überwiegend Obst und Gemüse verkauft sowie etwas Bekleidung. Anschließend fahre ich an der Küste Richtung Westen Richtung Matara. Auf dem Weg mache ich einen Abstecher zum Leuchtturm am Dondra Head, dem südlichsten Punkt Sri Lankas. Weiter Richtung Matara besuche ich die Klosteranlage in Veherahena. Der sitzende Buddha ist 39 Meter hoch, allerdings nicht sehr beeindruckend. Eintritt kostet 200 Rupien pro Person. Matara selbst ist eine größere, quirlige Stadt. Hinter dem Busbahnhof befinden sich die Strandpromenade sowie ein auf einer Insel gelegenes Kloster. Neben dem Busbahnhof befinden sich der alte Glockenturm und das holländische Fort. An der Strandpromenade esse ich im Matara Beach Restaurant  Ein Fishcurry und ein vegetarisches Curry zusammen kosten hier 185 Rupien, also etwa 1,3 Euro.

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Auf dem Rückweg gibt es frischen Kokosnusssaft (pro Nuss 35 Rupien) an einem Straßenstand. Ich decke mich mit weiteren frischen Früchten ein und lasse den Tag in der Pension ausklingen.

 

Donnerstag, 20.1.20100

Ich fahre über Matara weiter nördlich auf der A24 und anschließend A17 Richtung Sinharaja Forest Reserve. Es wird etwas hügliger und es reiht sich eine Teeplantage an die andere.

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Es muss ein besonderer Tag sein, denn ich begegne extrem vielen Hochzeitspaaren über den Tag. In Deniyaya versuche ich über mehrere Straßen, an den Rand des Reserve zu kommen, leider erfolglos, da es keine Ausschilderung gibt und meine Karte nicht detailliert genug ist. Ich entschließe mich, das ganze Gebiet morgen von der anderen Seite anzufahren. Anschließend fahre ich zurück  bis Akuressa und dann über die B003, B452 und B411 nach Tangalla. Die Fahrt führt idyllisch auf kleinen, zum Teil einsamen Straßen durch Wald und Reisfelder. Ich sehe mehrere wilde Pfaue auf den Feldern. Ein Abendessen in der Pension rundet den Tag ab, der Vollmond über der Terrasse ist orangerot.

 

Freitag, 21.1.2011

Nach dem Frühstück fahre ich nach Tangalla und von dort auf B-Straßen Richtung Nordenüber Wiraketiya, Middiniya nach Panamure.  Es ist eine sehr ruhige Fahrt auf gut ausgebauten Straßen.  Immer wieder gibt es kleine Seen, ich finde eine Flughund-Kolonie und sehe keine Touristen .

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Von Panmure fahre ich nordöstlich zur A17. Die Straße steigt in Kurven stetig an. Ich komme durch schöne Reisterrassen und später Teeplantagen, auf denen gerade geerntet wird. In Suriyakanda treffe ich auf die A17 und fahre auf ihr bis Rakwana. Die A17 ist hier ein besserer Feldweg, die sich durch dichten Wald über viele Kehren schlängelt. Es ist sehr wasserreich. In Rakwana zweigt die Straße nach Kudwa im Singharaja Forest Reserve ab. Ab Rakwana sind es bis dorthin noch 48 km. Die Straße ist schlecht und wird zunehmend schlechter. Sie fährt bis auf ca. 800 Meter und sinkt dann auf ca. 500 in eine Hochebene. Mit der Zeit habe ich mich hier völlig verschätzt, die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 20 Km/h.

Da ich nicht genügend  Zeit habe, drehe ich irgendwann um und fahre zurück nach Rakwana. Dennoch ist es ein wundervoller Weg mit tollen Ausblicken auf das Forest Reserve und die Täler der Insel.  Von Tangalla aus ist diese Tour meines Erachtens als Tagesausflug (mit Hiken im Reserve) nicht machbar oder nur Stress, wenn man nicht die Strecke durch die Berge im Dunkeln zurück fahren will.

Nach kurzer Fahrt auf der A17 erreiche ich bei Madampe die A18. Von hier aus ist es wieder sehr einfach zu fahren und eher langweilig.

In Padalangala biege ich Richtung Osten zur Hot Springs Madunagala ab. Ich folge 7 km der Straße, anschließend rechts weitere 4,5 km.  Die Hot Spring wird gerade renoviert, Eintritt pro Person kostet 100 Rupien. Da es schon spät ist, verzichte ich auf einen Besuch.  Wieder zurück im Hotel sehe ich einen weiteren herrlichen Sonnenuntergang. Nach dem Dunkelwerden kann ich bei frischen Früchten, die ich mir vom Straßenstand mitgebracht haben, Hunderte Glühwürmchen betrachten, die sich zum wolkenlosen Sternenhimmel gut ergänzen.

 

Samstag, 22.1.2011

Ich darf am Abreisetag solange auf dem Zimmer bleiben, wie ich will, da es heute nicht mehr belegt wird (ohne Extrakosten).

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Gegen 14 Uhr fahre ich über Ranna zur A18. Es herrscht viel Verkehr. In Radnapura biege ich  auf die A4 nach Norden Richtung Avissawella ab. Ab jetzt kommt auch noch die Dunkelheit hinzu, die das Fahren erschwert. Ich hatte aber auch nicht gedacht, dass ich so lange brauchen würde. Von Avissawella fahre ich auf der A7 bis Karavanella, von hier bis Ruvanawella auf der A21. Die Straßen werden inzwischen immer kleiner, dafür ist die Beschilderung recht gut. Ab Ruvanavella fahre ich auf eine B-Straße Richtung Veyangoda. Die Straße ähnelt einem einspurigen Feldweg, dafür lässt nun der Verkehr nach. Die, die noch fahren, scheinen ohne Licht auszukommen. Am Ende dieser “Abkürzung” wird die Straße wieder breiter und der Verkehr nimmt auch wieder zu.

Ich esse in einem einheimischen Lokal für 100 pro Person Reis mit Gemüse und  leckere Roti, die Speisekarte hat hier eine etwas andere Küche als im Süden. Die Straße führt mich von hinten kommend ohne Schwierigkeiten direkt an den int. Airport von Colombo, ohne dass ich vorher durch eine größere Stadt gekommen wäre.

Die Polizei kontrolliert bei Einfahrt in den Flughafen die Pässe, alles sehr easy. In der Haltezone am Flughafen kontaktiere ich telefonisch den Autovermieter, der tatsächlich eine halbe Stunde später eintrifft (obwohl ich zu früh da war). Die Rückgabe war problemlos. Ich soll 1000 Rupien für die Reinigung des Wagens zahlen, was ich ablehne. Er akzeptiert das, wahrscheinlich ist er froh, sein Auto ohne Schäden überhaupt wieder zu haben.

Das Einchecken geht schnell, überzählige Rupien tauscht man einfach zurück. Achtung: die Kurse sind für den Touristen in der Abflughalle viel ungünstiger als in der Ankunftshalle- auch eine Form, eine Marge zu verdienen.

An der Sicherheitskontrolle wird man sehr gründlich €žangefasst. Dahinter stehen im Flughafen viele kostenlose Terminals mit kostenlosem Internet zur Verfügung.

Der Rückflug ist wiederum sehr in Ordnung, Essen lecker, Entertainment schlecht (Angebot und Organisation) aber da es ein Nachtflug ist, verschlafe ich den größten Teil der Zeit.

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