Abschied mit Basalt und Wasserfall
Der letzte Tag auf Mauritius beginnt ohne große Wanderung, aber mit einem starken Schlussbild: Rochester Falls im Süden der Insel. Nach den steilen Wegen, Schluchten und Aussichtspunkten der vergangenen Tage wirkt dieser Ort fast wie ein natürlicher Schlusspunkt. Das Wasser fällt breit über dunkle Basaltsäulen in ein ruhiges Becken, darüber hängen Bäume, an den Felswänden wachsen Farne und Wurzeln.
Gerade die Felswand macht den Ort besonders. Die kantigen, fast regelmäßig geformten Basaltsäulen erinnern daran, dass Mauritius vulkanischen Ursprungs ist. Das Wasser hat sich hier nicht spektakulär tief eingeschnitten, sondern fällt eher kompakt und kraftvoll über die dunkle Wand. Dadurch entsteht ein ganz eigener Charakter: weniger dramatisch als die großen Schluchten, aber sehr geschlossen, ruhig und bildstark.
Für den Abreisetag passt Rochester Falls gut. Kein neues großes Programm mehr, sondern ein letzter kurzer Stopp, noch einmal tropisches Grün, dunkler Fels und Wasser, bevor Mauritius langsam hinter einem liegt. Nach den intensiven Tagen bleibt damit kein hektischer Abschluss, sondern ein stiller, klarer letzter Eindruck der Insel.

