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Im verwunschenen Wald von Macchabée

Der Wald wirkt zunächst unscheinbar – bis man eintritt.
Zwischen glatten, fast kupferfarbenen Stämmen spannen sich Lianen wie ein natürliches Geflecht, das den Weg immer wieder verschließt. Der Boden ist trocken, von Laub bedeckt, und doch reicht ein schmaler Bach, um Leben sichtbar zu machen.

Hier ist nichts inszeniert. Keine Wegeführung, keine klare Linie – nur ein langsames Vorankommen durch ein Dickicht, das eher an ein Labyrinth erinnert als an einen Wald.

Erst im Detail zeigt sich die eigentliche Dynamik: Wasser, das kaum fließt, und darin eine einzelne Libelle – präzise, ruhig, fast unbewegt. Ein Kontrast zur Unordnung des Waldes.

Und genau darin liegt der Reiz dieses Ortes:
Nicht die große Aussicht, sondern das stille Entdecken.

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