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Über der Lagune: Aufstieg auf den Le Morne Brabant

Der Aufstieg beginnt harmlos – ein breiter Weg durch trockenes Buschland. Doch je höher es geht, desto schmaler wird der Pfad. Der Untergrund wird felsig, schließlich steil. Hände kommen dazu, nicht nur die Beine.

Der Berg ist kein klassischer Wanderweg. Es ist ein Übergang vom Gehen ins Klettern. Immer wieder stockt der Fluss, wenn sich Gruppen an Engstellen sammeln. Der Blick nach unten wird weiter – und damit auch eindrucksvoller.

Oben öffnet sich die Landschaft schlagartig. Die Lagune liegt unter einem, flach und hell, durchzogen von dunkleren Korallenfeldern. Dahinter bricht das Riff die Wellen des offenen Ozeans.

Der Kontrast ist radikal: ruhiges Wasser innen, rohe Kraft außen.

Je nach Wetter verändert sich alles. Wolken ziehen durch, Lichtfelder wandern über das Wasser. Die Farben wechseln zwischen Türkis, Grau und tiefem Blau.

Der Abstieg verlangt Konzentration. Der Fels ist lose, der Weg schmal. Aber der Blick bleibt.

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