Wilde Südküste und ruhige Lagunen im Westen
Der Tag beginnt mit einem Sittich vor dem Fenster. Anschießend geht es an die Südküste bei Gris Gris. Hier zeigt sich Mauritius von einer völlig anderen Seite: keine schützende Lagune, keine ruhigen Strände, sondern offener Indischer Ozean. Die Wellen treffen mit voller Kraft auf die schwarzen Lavafelsen, Gischt steht in der Luft, und die Küste wirkt rau und ungeschönt.
Entlang der Klippen kurze Wege über vulkanisches Gestein. Immer wieder öffnen sich neue Perspektiven auf kleine Buchten, ausgewaschene Felsformationen und enge Einschnitte, in denen das Wasser mit Druck hineingezogen wird. Dazwischen überraschend viel Leben: Krabben zwischen den Steinen, Vögel in den Büschen.
Die Landschaft wirkt ursprünglich und wenig erschlossen. Gerade das macht den Reiz aus – Mauritius ohne touristische Inszenierung.
Später Wechsel an die Westküste. Das Bild ändert sich schlagartig: ruhigeres Wasser, geschützte Lagunen, Boote auf türkisfarbenem Meer. Menschen am Strand, kleine Stege, deutlich mehr Bewegung.
Der Kontrast zwischen beiden Küsten könnte größer kaum sein – und zeigt, wie unterschiedlich diese Insel auf engem Raum wirkt.






